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Beschreibung
Für diese partizipative Ausstellungserweiterung kuratierte das Museumsteam gemeinsam mit Forschenden. Entstanden sind typische Arbeitsbereiche von Naturwissenschaftler*innen, wie das Büro oder Forschungsaquarium, die ich mit Medienstationen und Videoprojektionen immersiv erlebbar gestaltet habe.
Das Herzstück des Forschunsaquarium ist eine Zweikanal Videoprojektion: Interviews mit Forschenden werden neben einer halbrunden Projektionsoberfläche mit stimmungsvollen Bilder gezeigt. Besucher:innen können in das Möbel eintreten und erleben die Inhalt mit einem räumlichen Eindruck. Aufgrund der Rückprojektionstechnik funktioniert das Ausstellungsstück von beiden Seiten. Schon beim Eintreten in den Ausstellungsraum fällt der Blick auf den rückseitigen Raum des Möbels und macht Neugierig den Inhalt zu entdecken.
Das Beleuchtungssystem ist mit den Projektionen farblich synchronisiert. Damit erweitert es den Bildeindruck und erzeugt das Gefühl sich tatsächlich in einer Unterwasserwelt zu befinden.
Die Audiospuren werden per Funk an eine mobile Hörstation gesendet. Der Einsatz von Ringschleifen ermöglicht die Nutzung Hörhilfen.
Weitere Medienstationen in dieser Ausstellungserweiterung befinden sich im “Büro”. Besucher:innen können die Inhalte des Computer eines Forschers per Touchgesten durchsehen und so mehr über die wissenschaftliche Arbeit lernen. Ein stilisiertes Telefon gibt den Dialog mit einer Forscherkollegin wieder.
Außerdem wurde das Beleuchtungssystem um eine Objektvitrine erweitert und in das bestehende Steuersystem integriert.